Herzlich willkommen auf den Seiten des Kickers Wolthausen e.V.

Vor fast nunmehr drei jahren wurde der Kickers Wolthausen gegründet. Einen Rück- und Ausblick über den Verein findest Du in diesem Artikel:

Der Kickers Wolthausen e.V. zieht Bilanz - Ready for the next level

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Pressespiegel

Schwere Kost zum Osterabschluss

MTV Ahnsbeck II – Kickers Wolthausen 2:3 (1:3)

Am Ostermontag konnten die Wolthäuser Kickers ihr Gastspiel in Ahnsbeck für sich entscheiden. Mit nun 21 von möglichen 24 Punkten halten die Kickers auf Tabellenplatz zwei die Stellung, ehe es am kommenden Sonntag zu ungewohnter Zeit um 11 Uhr in Hermannsburg zum absoluten Showdown kommen wird. Nach dem bisherigen Wahnsinns-Programm an Ostern mussten die Trainer bereits einige Änderungen in der Startelf vornehmen. Gleich zwei Spieler konnten im Vergleich zum Samstag gar nicht spielen. Zahlreiche Spieler waren auf gut deutsch einfach platt. Dies ist aber keineswegs eine Ausrede für eine bis zur 23. Spielminute grausamen ersten Halbzeit. Die Kickers in der Defensive arg löchrig, sodass die Hausherren schon zu Beginn zu einigen gefährlichen Kontern kommen sollten. Auf der anderen Seite hätte Tino Riemann den Spielverlauf auf den Kopf stellen müssen, sein Versuch wurde aber vom Torwart pariert. So folgte das, was aufgrund des Spielverlaufs folgen musste, die Ahnsbecker Führung. Abermals ein langer Ball hebelte die Hintermannschaft aus, sodass die Hausherren eine 3 gegen 1 Überzahl für sich verbuchen konnten und nach 23 Minuten vor dem Kasten eiskalt blieben. Das hatte gesessen, sorgte aber für eine sofortige Trendwende im Spiel. Die Schöne-Elf erhöhte postwendend den Druck auf die Abwehr des Gegners. Der Ausgleich fiel somit prompt, als Christoph Pralle nur drei Zeigerumdrehungen später egalisierte. Der Ausgleich sorgte für einen leichten Bruch im Spiel der Platzherren, die sich nun einige Fehler im Defensivverbund leisteten. Eine Freistoßhereingabe von Tino Riemann wurde von einem Heimakteur in die eigenen Maschen verlängert, sodass es nach 28 Spielminuten das erste Mal nach einem Auswärtssieg roch. Als der Regisseur dann in der 31. Spielminute mit einem platzierten Schuss höchstselbst für das dritte Wolthäuser Tor sorgte, schien die Messe gelesen – aber falsch gedacht. Bis zum Halbzeitpfiff flachte die Partie ab, sodass die Kickers mit diesem Ergebnis hochzufrieden sein konnten. Der zweite Durchgang startete haarsträubender als der erste. Nach einer völlig misslungenen Ballaktion in der Innenverteidigung hatte Ahnsbecks Offensivspieler keine Mühe zum Anschlusstreffer einzuschieben. Hier war erst eine Minute gespielt, sodass für eine spannende Begegnung gesorgt war, wenn auch unfreiwillig. Das Spiel ging nun hin und her, mit Chancen für beide Seiten. Den Wolthäusern war die Müdigkeit nun anzumerken, die meisten Ballaktionen waren nicht mehr in Gänze konzentriert, sodass auch gute Möglichkeiten nicht zu Ende gespielt wurden. Auch das Spiel wurde nun hitziger, einige undurchsichtige Entscheidungen des Spielleiters trugen hierzu bei, wobei sich dies mannschaftstechnisch in Waage hielt. Als der Referee dann nach drei Minuten in der Nachspielzeit abpfiff, war den Spielern die Erleichterung anzumerken. Die letzten Tage hatten definitiv Spuren hinterlassen, aber egal, es gab keinen Grund für schlechte Stimmung. Die Aufgabe wurde gemeistert, nach dem „Wie“ fragt in Zukunft niemand mehr. Die Kickers werden nun alles für die Regeneration tun, um dann topfit zum Top-Spiel nach Hermannsburg zu reisen. Der Druck liegt hier nicht bei der Mannschaft um Kapitän Pralle. Nichtsdestotrotz wird natürlich auf Sieg gespielt - gar keine Frage.

Die Pokalreise geht weiter

SV Nienhagen II – Kickers Wolthausen 3:4 n.E. (1:1, 2:2)

Was sollen wir hier sagen? Absoluter Wahnsinn! Absoluter Wahnsinn was die Kickers kämpferisch ablieferten, absoluter Wahnsinn was sich dann im Elfmeterschießen ereignete. Aber der Reihe nach. Die Hausherren eine Spielklasse über den Kickers topplatziert zeigten von Anfang an, dass sie spielerisch zu den guten Riegen im Kreis gehören. Die Kickers mit wenig Zugriff und nach einem individuellen Bock in Form eines Luftlochs ging der heimischen SVN nach 13 Spielminuten in Führung – absolut verdient bis hierhin. Die Kickers bissen sich in der Folge aber in die Partie, sodass es sich etwas ausgeglichener zeigte, Nienhagen aber immer noch mit mehr Spielanteilen. Erste Torannäherungen von Tino Riemann und Christoph Pralle blieben ungenutzt, ehe beide Akteure in den Vordergrund rücken sollten. Letzterer bekam das Leder optimal in den Lauf gesteckt und wurde im Strafraum am Bein getroffen. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Tino Riemann mit seiner Routine souverän und stellte das Spiel auf Remis. Nienhagen dadurch wieder etwas mehr aufgewacht und mit einigen weiteren Chancen, die aber aus Wolthäuser Sicht zum Glück nicht genutzt wurden. Auf der Gegenseite zielte Jonas Herbst an und für sich passgenau, als er den Ball um die Abwehr herumdrehte, der Keeper hatte allerdings etwas gegen den Torerfolg. So ging es in die Kabine. Die Kickers hier mit schon drei angeschlagenen Spielern, die aber auf die Zähne bissen und bis weit in die zweite Halbzeit oder Schlusspfiff durchhielten. Hier zeigte sich klar der Teamgeist der Kickers, der schon oft in engen Spielen der entscheidende Faktor sein sollte. Im zweiten Durchgang gestaltete sich die Begegnung ereignisärmer. Die Kickers blieben bei ihrer kompakten Linie und bei den Platzherren gelang nicht mehr jede Aktion. Einen Freistoß von Tino Riemann wurde vom Keeper ebenso gut entschärft, wie Keeper Grunke auf der anderen Seite parieren musste. In der 68. Minute ging Nienhagen erneut in Führung. Nachdem ein erster Eckball geklärt werden konnte, wurde die darauffolgende Ecke direkt in die Maschen gezirkelt. Dass der Ball hierbei im kurzen Eck einschlug, ist sicher auch nicht jeden Tag zu bestaunen. Die Kickers ließen aber nicht locker und kamen durch den besten Akteur des Tages in Person von Christoph Pralle gut zehn Minuten später zum Ausgleich. Die Hereingabe von links drückte der älteste der Pralle Brüder am kurzen Pfosten mit dem linken Fuß verdeckt in das kurze Eck, sodass es für den SVN-Keeper keinerlei Abwehrchance gab. Das Spiel ging dem Ende entgegen und um ein Haar wäre den Wolthäuser Jungs der Lucky Punch gelungen. Einen langen Ball verlängerte der eingewechselte Niels Reiswig passgenau in den Lauf von Tino Riemann der am rechten Strafraumeck nicht lange fackelte. Die Zuschauer hatten den Torschrei auf den Lippen, der Ball traf allerdings nur das Außennetz. Somit ging es in das Elfmeterschießen, wobei Nienhagen immer vorlegte. Nienhagen traf den ersten Versuch genau wie Tim Wind. Keeper Grunke parierte den zweiten Versuch der Hausherren, leider wurde auch der zweite Wolthäuser Versuch gehalten. Beim dritten Versuch des SVN musste Keeper Grunke nicht eingreifen, der Ball strich am linken Pfosten vorbei. Tino Riemann behielt darauf die Nerven und brachte seine Mannen erstmals in Führung. Da auch der vierte Elfmeter der Elf vom Jahnring neben das Tor ging, hatten die Kickers nun die Chance bei ihrem vierten Versuch alles klarzumachen. Vermutlich befindet sich die Kugel aber immer noch in der Erdumlaufbahn, da mit vollem Risiko über das Tor gezielt wurde. Nienhagen musste nun treffen, tat dies aber nicht, da Keeper Grunke wieder die richtige Ecke roch und seinen Ruf als Hexer untermauerte. Die Spieler rannten daraufhin zu ihrem Helden und auch der Wolthäuser Anhang, wie immer zahlreich mit dabei, nun völlig euphorisiert. Der Zuspruch war aufgrund der Willensleistung wirklich immens und wie es sich gehört, wurde der Sieg natürlich gebührend gefeiert, sodass man den A-Pokal Kontrahenten im Folgespiel zum Einlauf sogar noch die Champions League Hymne zum Einlauf kredenzte. Weiter geht es im Pokal laut Rahmenspielplan am Freitag,den 20.05.22. Bis hierhin warten aber noch einige Aufgaben in der Liga, um dem Primärziel Aufstieg eine ganze Ecke näher zu kommen.

Schützenfest in Belsen

BSV Belsen II – Kickers Wolthausen 0:11 (0:6)

An dieser Stelle fassen wir uns etwas kürzer, das Nachholspiel am Donnerstagabend war eine einseitige Angelegenheit. Dennoch möchten wir hier auch den Teamgeist und die Fairness der Hausherren hervorheben, die trotz des Spielverlaufs und ihrer Tabellensituation niemals negative Stimmung auf dem Platz hatten oder dies auf Kosten der Wolthäuser auslebten. Die Forderung der Trainer, dass das Spiel zeitig entschieden sein sollte, nahmen die Kickers ernst. Tino Riemann hatte bis zur zehnten Minute bereits zweimal ins Netz getroffen. Tim Wind erzielte von Spielminute 20 bis 28 einen Lupenreinen Hattrick, ehe Kapitän Pralle kurz vor der Halbzeit per wuchtigem Kopfball zum 0:6 einnickte. Dies gab Trainer Schöne die Möglichkeit mit Blick auf die kommenden Aufgaben zu rotieren und etwas Kräftemanagement zu betreiben. Folglich litt auch der Spielfluss darunter, aber dies war auch nicht entscheidend. In den Abschlussaktion waren die Jungs vom Örtzestrand heuer zu Teilen unkonzentriert, sodass auch klarste Chancen entweder vergeben wurden oder am wirklich gut aufgelegten Heimkeeper hängenblieben. Erneut Tino Riemann stellte zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 0:7. Es verging eine ganze Weile und die Schlussviertelstunde war gerade angebrochen als Abwehrkante Seel nach einer Ecke ohne Begleitschutz unterwegs war, die Kugel annahm und mit der Spitze in den Giebel löffelte. Nur eine Minute später erzielte Tim Wind seinen vierten Treffer des Tages. Zehn Zeigerumdrehungen waren noch zu spielen, als Niels Reiswig goldrichtig stand und die Kugel vor dem Keeper abstaubte. Wie schon in Vorwerk ein Joker, der nach Einwechselung lieferte. Den Schlusspunkt setzte Spielmacher Riemann, der die Kugel mit einem sehenswerten Schlenzer an drei Heimakteuren plus Torwart vorbei in die Maschen zirkelte. Mit diesem Sieg schob sich die Mannschaft auf Platz 3 der Tabelle vor, bei weit weniger absolvierten Partien als die Konkurrenz.